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Projektoren stehen im dunklen Raum verteilt und erzeugen Licht, welches stellenweise verdeckt wird und welches unkontrollierbar ist. Aber es ist genau das, was benötigt wird um zu sehen und zu erkennen. Damit eröffnet es die Möglichkeit die Betrachterin oder den Betrachter ins Träumen zu versetzen als individuellen Akt einer Widerspiegelung oder Verarbeitung verborgener Gefühle und Seinszustände. Zu sehen sind Fragmente mehrerer projizierter Dia Bilder, die, durch eine Ebene der Übermalung und Verhüllung, der absoluten Klarheit entkommen sind. Ich habe diese Arbeit nicht betitelt, da sie wie das Unbewusste nicht fassbar ist. Es ist lediglich Licht, das nicht mir gehört, sondern Teil des Universums ist.

„Ich trete ins Bild als ein geworfener Schatten, geworfen, weil ich ungeschickterweise dem Licht den Weg versperre.Und weil ich ihm in den Weg komme, kann ich es nicht sehen. Der Punkt, wo es sein würde, wenn ich es sehen könnte, wird für mich durch eine Markierung, einen Platzhalter, ein strukturales Substitut gehalten. Dies is das Automaton, das Readymade, dasjenige, was die Kluft produziert und hinter dem sie sich gleichzeitig verbirgt. Dies ist es, was den Punkt in dem optischen System markiert, wo das, was für sichtbar gehalten wird, nie erscheint.“ (Rosalind E. Krauss, Das optische Unbewusste (1993), S.141)


Ablauf

Die Präsentation meiner Arbeit besteht aus zwei Teilen:

  1. Vortrag der theoretischen Arbeit, die für die künstlerische Arbeit maßgeblich war..
  2. Anschließende Präsentation der künstlerischen Arbeit in einem anderen Raum.